Samstag, 26. Dezember 2015

Mein Weg zur Kirche durch die alte Liturgie

Für Andreas Kobs war das Erleben der tridentinischen Liturgie im Institut St. Philipp Neri in Berlin für seine Annäherung an die Kirche bedeutsam, wie er in seinem Erfahrungsbericht erzählt. weiter hier


www.euangel.de
  • Die Messe wirkte selbstbewusst, bedeutungsvoll, und sie verwies in allem ganz auf Gott. Ich konnte sehen, wie die Menschen am Altar und in den Bänken ganz auf den hin orientiert waren, den ich nicht sehen konnte. Ich konnte es selber nicht ermessen, merkte aber am Verhalten der Menschen, die mich umgaben, dass sie etwas Großem beiwohnten. 
  • Die Messe erlaubte mir, von ihr zu lernen, als ich noch nichts von ihr verstand, nichts von Gott und nichts vom Gebet. Sie weitete meinen Blick, machte mir den Kopf frei und das Herz auf. Sie übte keinen Druck auf mich aus und ließ mich selbst in kleinen Schritten gehen. An ihrer Hand habe ich zum Glauben gefunden. Ich verdanke ihr mehr, als ich habe.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Chartres 2016

Am Hochfest der unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria, dem 8. Dezember,

 
ein Hinweis auf die Chartres-Wallfahrt 2016.
Noch 157 Tage bis zum Start in Notre-Dame von Paris!
Zur Erinnerung an die letzte Wallfahrt hier ein beeindruckender Trailer des US-amerikanischen "The Remnant". Prädikat: sehenswer!


Dienstag, 1. Dezember 2015

Paramente - Heilige Gewänder

Heilige Gewänder gab es schon im Alten Testament. Sie wurden genau nach den Vorschriften des Moses gefertigt und von den Priestern getragen, sooft sie ihre Dienste verrichteten, denn so sprach Gott zu Moses: „Heilige Gewänder soll man für deinen Bruder Aaron und für seine Söhne anfertigen, damit sie mir als Priester dienen. Man soll dazu Gold, violette Purpurwolle, roten Purpur, karmesinroten Stoff und Byssus verwerten.“ (Ex 28, 4 f.)


Weiß ist die Farbe der Freude und der Reinheit. Sie wird gebraucht an Weihnachten und Ostern, an den Festen des Herrn und der Gottesmutter, der Engel, sowie aller Heiligen, die keine Märtyrer sind.

Diese Gewänder dienen nicht nur zur größeren Feierlichkeit, sondern sie enthalten eine Botschaft. Schlüssel zum Verständnis des symbolischen Gehaltes jedes einzelnen Gewandes sind die Ankleidegebete. Während der Priester sie verrichtet, wird das geweihte Gewand ihm selbst zur Predigt, die ihm nahe legt, ein der Würde seines Amtes entsprechendes Leben zu führen.
 





Schließlich sei noch ein wichtiger Aspekt der Symbolik der heiligen Gewänder erwähnt: Durch sie wird der Priester gleichsam ‚verdeckt‘. Seine Person tritt zurück, um den sichtbar zu machen, den er vertritt, den ewigen Hohenpriester, Jesus Christus.


Text entnommen aus "Zum Altare Gottes will ich treten"